Buchhaltungssoftware-Vergleich 2026

8 Buchhaltungsprogramme für Selbstständige, Freiberufler und Unternehmen im Test — mit Kosten, kostenlosen Optionen, DATEV-Schnittstelle und Bewertung.

Konditionen geprüft: 06/2026 · ohne Gewähr

Christoph Ballmer Erstellt und geprüft von Christoph Ballmer
Softwareab €/MonatKostenlosDATEVBewertung
Lexware Office (lexoffice)die meisten Selbstständigen
7,9 € Testphase ✓ 4.6 / 5 Lexware Office testen →
sevDeskAutomatisierung
0 € ✓ ja ✓ 4.5 / 5 Zum Test
WISO MeinBüroden etablierten Allrounder
9 € Testphase ✓ 4.3 / 5 Zum Test
CandisRechnungseingang im Mittelstand
389 € Testphase ✓ 4.3 / 5 Zum Test
BuchhaltungsButlerhohes Belegaufkommen
15 € Testphase ✓ 4.2 / 5 Zum Test
AccountableSteuer ohne Steuerberater
0 € ✓ ja – 4.2 / 5 Accountable testen →
Papierkramkostenlose Buchhaltungssoftware
0 € ✓ ja ✓ 4.1 / 5 Zum Test
FastBillschlanke Solo-Buchhaltung
10 € Testphase ✓ 4.0 / 5 FastBill testen →

Empfehlungen nach Bedarf

Lexware Office (lexoffice) Logo Lexware Office (lexoffice)
Beste Wahl für die meisten Selbstständigen
Marktführer für Online-Buchhaltung — von der Rechnung bis zur EÜR, mit DATEV-Schnittstelle.
4.6 / 5 · Zum Test →
sevDesk Logo sevDesk
Beste Wahl für Automatisierung
Beliebte Buchhaltungssoftware mit starker Automatisierung und DATEV-Export.
4.5 / 5 · Zum Test →
WISO MeinBüro Logo WISO MeinBüro
Beste Wahl für den etablierten Allrounder
Etablierter Allrounder von Buhl — Rechnungen, Buchhaltung und Steuer aus einer Hand.
4.3 / 5 · Zum Test →
Candis Logo Candis
Beste Wahl für Rechnungseingang im Mittelstand
Rechnungseingangs-Automatisierung für den Mittelstand — KI-Belegerfassung, Freigabe-Workflows und tiefer DATEV-Export statt Komplett-Buchhaltung.
4.3 / 5 · Zum Test →

Steuersoftware live vergleichen

Worauf es bei Buchhaltungssoftware ankommt

Buchhaltungssoftware kostenlos: Was geht?

Eine dauerhaft kostenlose Buchhaltungssoftware ist selten. Papierkram bietet einen echten Free-Tarif (mit Mengengrenzen). Die großen Anbieter Lexware Office und sevDesk lassen sich kostenlos testen, werden danach aber kostenpflichtig. Für Kleinunternehmer mit wenig Belegen ist der Gratis-Einstieg oft ausreichend.

Buchhaltung & Geschäftskonto verbinden

Am meisten Zeit sparst du, wenn Buchhaltung und Geschäftskonto zusammenspielen: Viele Konten (etwa Qonto oder Finom) bieten Schnittstellen zu Lexware Office und sevDesk, sodass Zahlungen automatisch zugeordnet werden.

Häufige Fragen zur Buchhaltungssoftware

Welche Buchhaltungssoftware ist die beste?

Für die meisten Selbstständigen ist Lexware Office (lexoffice) die ausgereifte Standardwahl, sevDesk punktet mit Automatisierung, und Papierkram bietet als einziges einen echten kostenlosen Tarif. Welche am besten passt, hängt von Belegaufkommen, Budget und der Zusammenarbeit mit dem Steuerberater ab.

Gibt es kostenlose Buchhaltungssoftware?

Ja. Papierkram bietet einen echten kostenlosen Free-Tarif mit Mengengrenzen. Viele andere Anbieter (Lexware Office, sevDesk, FastBill) haben nur eine zeitlich begrenzte Testphase, danach wird es kostenpflichtig.

Was kostet eine Buchhaltungssoftware?

Reine Rechnungstarife starten bei rund 8–9 €/Monat, vollständige Buchhaltung mit EÜR und DATEV liegt meist zwischen 15 und 25 €, spezialisierte oder Warenwirtschafts-Pakete darüber. Günstigste Preise gelten oft nur bei jährlicher Zahlung.

Brauche ich eine DATEV-Schnittstelle?

Wenn du mit einem Steuerberater zusammenarbeitest, ja — der DATEV-Export erspart beiden Seiten Doppelarbeit. Alle hier verglichenen Programme bieten DATEV (teils erst in höheren Tarifen).

Was ist besser: WISO MeinBüro oder Lexware Office?

Beide decken Rechnungen, EÜR und DATEV-Export ab und starten bei rund 9 €/Monat. Lexware Office ist weiter verbreitet, was die Zusammenarbeit mit Steuerberatern erleichtert; WISO MeinBüro kommt aus der WISO-Steuerwelt und spricht besonders an, wer die Steuererklärung im selben Ökosystem erledigen möchte. Für die meisten Selbstständigen entscheidet weniger der Funktionsumfang als die Frage, womit der Steuerberater arbeitet.

Was ist besser: Lexware Office oder DATEV?

Die beiden lösen unterschiedliche Aufgaben. Lexware Office ist eine Buchhaltungssoftware für Selbstständige und kleine Unternehmen, die selbst Rechnungen schreiben und ihre EÜR erstellen. DATEV ist das System, mit dem überwiegend Steuerberater und Buchhaltungsabteilungen arbeiten. In der Praxis ist es meist kein Entweder-oder: Du buchst in Lexware Office und übergibst die Daten per DATEV-Schnittstelle an deinen Steuerberater.

Welche Buchführungssysteme gibt es?

In Deutschland sind zwei Verfahren maßgeblich: die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) für Freiberufler und kleinere Gewerbetreibende, und die doppelte Buchführung mit Bilanz, die für Kapitalgesellschaften wie GmbH und UG sowie bei Überschreiten der Schwellenwerte des §241a HGB gilt. Welches für dich gilt, hängt von Rechtsform, Umsatz und Gewinn ab — im Zweifel klärt das der Steuerberater. Ohne Gewähr, keine Steuerberatung.

Welche Buchhaltungssoftware passt zu Kleinunternehmern?

Kleinunternehmer nach §19 UStG haben schlanke Buchhaltung und profitieren von günstigen oder kostenlosen Lösungen wie Papierkram oder den Einstiegstarifen von Lexware Office und sevDesk.

Allgemeine Information, keine Steuerberatung. Preise und Funktionen ändern sich; maßgeblich ist der Anbieter. Alle Angaben ohne Gewähr.

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